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Internationaler Tag der Toiletten: Wasserlose Urinale richtig reinigen

Ressourcen schonen und hygienisch bleiben – angepasste Konzepte machen es möglich

Am kommenden 19. November macht der Internationale Tag der Toiletten (World Toilet Day) auf die Bedeutung sicherer und hygienischer Sanitäranlagen aufmerksam. Während weltweit der Zugang zu Toiletten und Sanitärversorgung im Mittelpunkt steht, gewinnen ressourcenschonende Sanitärlösungen wie wasserlose Urinale zunehmend an Bedeutung. Durch den Einsatz von wasserlosen Urinalen soll der wertvolle Rohstoff Wasser geschont werden, jedoch stellen diese besonderen Anforderungen an Reinigung und Pflege.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Urinalen entstehen andere Verschmutzungsarten. Kalk- und Urinsteinablagerungen treten aufgrund der fehlenden Spülung mit Trinkwasser deutlich seltener auf. Stattdessen stehen organische Verschmutzungen im Vordergrund. Deshalb können Reinigungsverfahren für klassische Urinale nicht ohne Weiteres übernommen werden.
„Wer wasserlose Urinale fachgerecht reinigen möchte, muss zunächst das verbaute System kennen“, erklärt Jürgen Otterbein, Anwendungstechniker bei Tana-Chemie. „Jedes einzelne System reagiert unterschiedlich auf Reinigungschemie und Reinigungsverfahren.“

Das richtige Produktkonzept für die fachgerechte Reinigung wasserloser Urinale. © Tana-Chemie GmbH

Wasserlose Urinale mit elektromechanischem Verschluss
Bei Urinalen mit elektromechanischem Verschluss kann die Reinigung weitgehend wie bei herkömmlichen Urinalen erfolgen. Da keine Kalk- und Urinsteinablagerungen durch Spülwasser entstehen, liegt der Schwerpunkt auf der Entfernung organischer Verschmutzungen. Hier eignet sich Sanet alkastar hervorragend. Bei Keramikoberflächen können saure Sanitärreiniger eingesetzt werden, bei Kunststoffoberflächen sollte die Materialverträglichkeit geprüft werden, da Säuren zu Verfärbungen führen können. Der Sensor- und Ventilbereich darf dabei nicht beschädigt oder überflutet werden.

Wasserlose Urinale mit Sperrflüssigkeit auf Ölbasis
Bei Systemen mit ölbasiertem Geruchsverschluss ist besondere Vorsicht erforderlich. Unverdünnte tensidhaltige Reiniger, unabhängig davon ob sauer, neutral oder alkalisch, dürfen nicht verwendet werden, da sie die Ölsperrschicht emulgieren und dadurch zerstören können. Dies führt zum Verlust des Geruchsverschlusses und zu Geruchsproblemen. Für die Reinigung eignen sich verdünnte Sanitärreiniger (max. 2 %) oder besonders sicher tensidfreie Produkte wie Tanet karacho zero%. Nach einer Desinfektion oder Reinigung muss gegebenenfalls die Sperrflüssigkeit ergänzt werden.

Wasserlose Urinale mit Membranverschluss
Bei Urinalen mit Membranverschluss erfolgt der Geruchsverschluss durch eine elastische Membran. Sie sind bei der Reinigung grundsätzlich weniger empfindlich als Systeme mit Ölsperre. Organische Verschmutzungen können mit geeigneten Sanitärreinigern entfernt werden wie Sanet perfect, Sanet zitrotan oder Sanet alkastar. Der Membranverschluss sollte dabei nicht mechanisch beschädigt werden. Bei Keramikurinalen können geeignete saure Reiniger eingesetzt werden, während bei Kunststoffoberflächen die Verträglichkeit zu beachten ist.

Auch das Material des Urinals spielt eine wichtige Rolle. Keramische Oberflächen sind in der Regel unempfindlicher gegenüber sauren Reinigern, für die tägliche Reinigung eignen sich je nach Anwendung beispielsweise Sanet perfect oder Sanet zitrotan. Kunststoffoberflächen können wiederum bei unsachgemäßer Anwendung verfärben. Mit Tanet karacho zero% steht eine leistungsstarke, tensidfreie Alternative zur Verfügung.

Zum Internationalen Tag der Toiletten erinnert Green Care Professional daran, dass nachhaltige Sanitärlösungen immer ganzheitlich betrachtet werden sollten. Neben der Technologie selbst trägt auch die richtige Reinigung, die Auswahl geeigneter Produkte und geschulte Anwender dazu bei, Wasser zu sparen und gleichzeitig höchste Hygienestandards sicherzustellen.